I Man übergab Cäsarini der Behandlung der geschicktesten
W Acrztc in Paris und hegte anfänglich große Hoffnungen
«Hl ans seine Wiederherstellung. Auch dauerte cs nicht
Z lang, so schien er völlig geheilt; so weit die äußeren,
H oberflächlichen Zeichen von Gesundheit die Heilung bc-
Z währen konnten. Er legte vollständiges Bewußtsein
L von der Güte und Freundlichkeit seiner Verwandten an
z den Tag und eine klare Erinnerung an die Vergan-
genheit; aber an die Stelle der unzusammcnhängcndcnTollheiten des Deliriums trat, noch jammervoller,eine tiefe Melancholie. In diesem Zustand wurde erjedoch wieder der Hausgenosse seines Schwagers; undobgleich er alle Gesellschaft mied, ausgenommen The-resa, deren liebevolles Wesen in zärtlichen Bemühun-gen nie ermüdete, nahm er doch viele seiner frühemBeschäftigungen wieder vor. Er 'schien wieder seineFreude zu haben an »»zusammenhängenden und uner-sprießlichen Studien, und an dem Cultus der, einsamenMenschen so viel Genuß bereitenden, jdankloscn Muse.Dadurch, daß sie Alles, was mit den traurigen Ursachenseines Gcmüthsznstandcö im Zusammenhang stand,vermied und lieber von den süßen Erinnerungen Italiensund der Kindheit, als von neuern Ereignissen sprach,sah sich seine Schwester im Stande, ihn in seinendunkeln Stunden zu trösten und einigen Einfluß aufden unglücklichen Mann sich zu erhalten. Eines TagsW jedoch fiel ihm ein englisches Zcitungsblatt in die Hände,» welches voll vom Lobe Lord Vargravc's war; und der