Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
18
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deren Wirkungen mehr Unordnungen ausgcsetzt und inihren Resultaten langsamer und unregelmäßiger scynkönnten. Die Franzosen sind wie die Kinder Israelin der Wüste, wo sie, nach einer hebräischen Tradi-tion jeden Morgen an der Grenze von PiSgah zuscyn wähnten und jeden Abend so entfernt davonwaren als je. Aber doch fließt die Zeit hin, die Pil-gerschaft neigt sich zu ihrem Schluß und das Canaanmuß am Ende kommen!

In Valeriens Hause traf Maltravcrs auch wiederde Montaigne. Es war eine schmerzliche und peinlicheBegegnung, denn Beide dachten dabei an Cäsarini.

Es ist jetzt Zeit, ans diesen unglücklichen Menschenzuriickzukommen. Cäsarini (oder vielmehr Ccsarini,denn ich glaube früher schon erwähnt zu haben, daßes eine frühe und charakteristische Affcktation des Dich-ters war, die lateinische Art, einen Namen zn buch-stabircn, der vom Lateinischen abstammtc, anznnchmcn,sogar den Formen seiner eigenen Sprache zum Trotz),war ans England wcggcbracht worden, als Maltra-vers cs nach der Lady Florcncc Tod verließ; nnd Mal-travers hatte cs fürs Beste erachtet, de Montaignevon allen Umständen, die seinen unglücklichen Zustandhcrbeigefnhrt, in Kenntniß zu setzen. Der Stolz unddas Ehrgefühl des hochsinnigcn Franzosen wurden tieferschüttert und verletzt durch die, wiewohl sehr mildvorgctragcnc Erzählung solcher Tücke und Schuld; aberder Anblick des Verbrechers, seine grauenvolle Strafeließen jedes andere Gefühl im Mitleid untcrgehen.