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Zeit und ihres Landes. Ihre Talente, ihr Witz undihre Anmnth im Umgang setzten sic nicht mir in Stand,auf gleichen Fuß mit den Ausgezeichnetsten zu ver-kehren, sondern auch die Verschiedenheiten von Talen-te» zur Harmonie zu verbinden und zu verschmelzen.Die gleichen Personen, wenn man ihnen anderswo !begegnete, schienen ihren Reiz verloren zu haben; Iunter Valeriens Dach athmctc Jeder eine ihn anhei-melnde und freundliche Atmosphäre. Und Musik undLiteratur und Alles, waS das Leben in gesitteten Län-dern verschönern und seinen Genuß steigern kann,wurde als Hiilfsqncllc dieser schönen und begabtenFrau dienstbar. So fand sic, daß der Geist seine Er-regungen und Beschäftigungen hat so gut wie dasHerz; und, anders als bei diesem, die Pflege die wir !jenem widmen, vergilt uns immer durch den Ertragseiner Früchte! Wir schwatzen von Erziehung für di^Armen, aber wir vergessen, wie noth sic bei beimNeichen thnt! Valerie war ein lebendiges Beispiel/welche Vortheilc den Frauen Bildung und geistige Hülfs- -quellen verschaffen. Durch sic hatte sic ihre Phantasiegereinigt — durch sic war sic ihrer Unzufriedenheit !Meisterin geworden — durch sic hatte sic sich mit demLeben und mit ihrem Schicksal ausgcsöhnt! Wenn dasschwere Herz die eine Schale- nicdcrdrücktc, so stellteder Geist doch das Gleichgewicht wieder her.
Die Zauberkräfte der Frau von St. Vcntadourzogen Maltravers in diesen reizenden Cirkcl, der Allesenthielt, was cS nur Hohes, Reines und Begabtes in