Druckschrift 
4 (1838)
Entstehung
Seite
13
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Strcbmigcn und Vergnügungen, frisch von den Aben-teuern seiner Wanderungen durch den Orient kommend,und voll der goldenen Träume der Poesie, che sic sichzur Schriftstellern oder zum thätigen Leben nicdcr-schla'gt! Sic vermißte die glänzenden Jrrthümcrdie kühnen Strebungen selbst die lebhaften Gcbcr-dcn und die feurige Beredsamkeit, welche sic angezogcnund ihre Liebe geweckt hatten zu dem Gesellschafter anden Küsten von Bajä oder in den grabähnlichcn Ge-mächern von Pompeji. Für den Maltravcrs, der sehtvor ihr stand der weiser besser edler sogarschöner war als früher (denn er gehörte zu denjenigen,welchen das Manncsaltcr besser steht als die Jugend),hätte die Französin zu jeder Zeit ohne alle GefahrFreundschaft fühlen können. Es erschien ihr nicht,wie es wirklich war, als die natürliche Entwickelung,sondern als der gerade Gegensatz von dem glühenden,ungleichen, phantasicvollcn Jüngling, an dessen Seitesic bei Nacht auf das vom Mond beschienene Wasserund nach dem rosigen Himmel der milde» Parthcnopcgeschaut hatte! Wie stellt uns doch die Zeit nach lan-gen Trennungen solche Contraste vor die Seele zwischendem, den wir in der Erinnerung, und dem, den wirwirklich vor uns haben! Und als welche traurige Ver-spottung unscrs eignen citeln Herzens erscheint dich,das da träumt von nie zu verändernden Eindrückenund von zärtlichen Gefühlen, die nie erkalten können!

Und jetzt, wie sic mit einander in allem Behagenherzlicher und argloser Freundschaft wieder sich besprachen