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wenn schon verborgenere Falten seines Herzens cin-zugraben.
Maltravcrs erneuerte seine Bekanntschaft mit eini-gen dem Leser nicht fremden Personen.
Valerie von St. Ventadour — wie viele Erinnc-rnngcn an die „schönen Tage" des Lebens verflochtensich mit diesem Namen! Gerade weil sic nie eigentlichseine Liebe erregt, sondern mir seine Phantasie (diePhantasie eines Zweiundzwanzigjährigen!) gereizt,hatte ihr Bild immer eine anmnthigc und gefälligeFarbe für ihn behalten; es mischte sich darein kein tieferKummer — keine heftige Sehnsucht — keine schwarzeReue — keine peinigende Schaam. Die Erinnerungan Valerie war nur begleitet von jenen Gedanken andie Vergangenheit, welche leicht gefärbt sind von einemGefühl — nicht angcfrcsscn von einer Leidenschaft.
Sie trafen wieder zusammen. Frau von St.Ventadour war noch schön und noch bewundert —vielleicht bewunderter als je; den» bei den vornehmenLeuten bringen Fashion und Berühmtheit eine zweiteund noch populärere Jugend. Aber wenn Maltravcrssich freute zu sehen, wie gnädig die Zeit mit der schö-nen Französin verfahren, so freute er sich noch mehr,in ihren feinen Zügen einen heiteren, und zufriedenemAusdruck zu lesen, als sie früher gehabt hatten. Va-lerie von St. Ventadour war ihrem jüngeren Bewun-derer vorangegangcn durch die: Geheimnisse desLebens; sie hatte die wahren Zwecke des DascpnSerkannt; — sic unterschied zwischen dem Wirklichen und