! fallen-» alten Hanfes; dann wurde Alles ein wirrer,fieberhafter Traum. Er vergegenwärtigte sich die Er-scheinung eines alten Mannes mit einem langen Bart,dessen Bild fich ihm nnwohlthuend mit der Erinnerungan erdulvcte Schmerzen verband; er blickte auf ein schö-nes, junges Gesicht, mit Augen, welche zärtliches Mitleidausdrückten, sv oft er fich schmerzlich krümmte vder ächzteunter den Martern, die ihm ohne Zweifel der alte, ver-dammte Kerl angethan hatte. Aber selbst dieß Angesicht, that ihm nicht wohl in der Erinnerung — es erweckteverworrene, kämpfende Bilder und Gedanken von etwasUnheimlichem und Herenartigem — von Zauberinnen undTamburinschlägerinnen — von seltsamen Warnungen,^ die ihm ins Ohr gekreischt worden waren — von Zau-bersprüchen und Teufclsbeschwörungen und Verderben.Neberdrüsfig dieser Gedanken» versuchte er aus seinemBette zu springen, und war ganz verblüfft, daß aus deml Sprung nur ein taumelndes Schleichen wurde. Er fand! eine Kanne sammt Becken, und eine tüchtige Abwaschungerfrischte und stärkte ihn. Gr suchte nach seinen Kleidern,und fand Alles, außer Mantel, Dolch, Hut und Gürtel;und wie er fich nach diesen Stücken umsah, fiel sein Blickauf einen alten, angelausenen, stählernen Spiegel. Erfuhr zurück, als hätte er seinen Geist gesehen; sollte eSmöglich sehn, daß sein männlich gebräuntes Gesicht zu^ einer so blaffen und fast weibisch zarten Larve fich konnte! abgebleicht haben? Mit dem Stolz (man nenne es nichtGeckenhaftigkeit), der damals die Sorgfalt für die per-
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