Druckschrift 
1 (1843)
Entstehung
Seite
105
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aufmerksam im wilden oder im halbcivilifirten Zustand.Er hatte somit seinen Scharfblick und seine Fertigkeit imAuffaffen und Behalten von Lokalitäten nicht überschätzt,wenn er sich rühmte, wohl im Stande zu seyu, ohne Al-wynS Geleit seinen Weg in seine Herberge wieder zu fin-den. Aber es fügte sich, daß die für ihn so merkwürdigenVorfälle dieses Tages seine Aufmerksamkeit von den äußernGegenständen abzogen, um sie nach Innen zusammenzu-drängen. lind im verwunderten Nachsinnen über die neueBahn, in welche sein Schicksal einzutreten schien, vergaßer auf diejenige zu achten, welche seine Füße einschlagensollten; so daß, nachdem er eine Zeitlang halb unbewußtweiter gewandert war, er plötzlich Halt machte, verwirrtund verlegen, da er sich in einem Labyrinth zerstreuterVorstadtgasscn gefangen sah, die eine ganz andre Phy-siognomie darboten als die Straße, welche ihn am Vor-mittag auf den Schießplatz geführt hatte. Die Finster-niß der Nacht war angebrochen, doch wurde sie gemildertdurch einen etwas blassen und von Nebeln bedeckte» Mond,und einige wenige zerstreute Sterne, über welchen flüchtigdichte Wolken, Regen verkündend, hinzogen. Keine Lam-pen kamen damals den Schritte» des verspäteten Wan-derers freundlich zu Hülfe; die Häuser waren verschlossen,und ihre Jnsaßeu zum größten Theil schon zur Ruhe ge-gangen: uud die Vorstädte erfreuten sich nicht, wie dieStadt selbst, der Runde des Nachtwächters mit seinerschläfrigen Aufforderung an die Einwohner:HängtEure Lichter aus!" Die des Weges Gehenden, welche