ihren Bechern und Kannen zu ihm anfsahen. Einige mithöhnischer, Andere mit ernster Miene, da begann er ernst-licher, als er bisher in der Aufwallung seiner wohlwol-lende» Thcilnahine gethan hatte, zn erwägen, welcherLicht es auf ihm werfen müsse, wenn man ihn so öffentlichniit einem Mädchen geringen Standes und vielleicht vonzweifelhaftem Ruf, lustwandeln sehe- Selbst in unsererZeit würde ein solcher Anblick, um das Wenigste zn sage»,verdächtig seyn, und in jener Zeit, wo Klaffen und Ständedurch eiserne Grenzmarken getrennt waren, mußte einjunger stattlicher Mann, dessen Anzug seine höhere Ab-kunft verricth , in der Gesellschaft einer FraucnSvcrson,die den geringen Klassen angehörte, und dazu noch amHellen Tage, noch weit anstößiger seyn, Das Blut stieg ihmins Gesicht, und plötzlich stehen bleibend, sagte er introckenem, verändertem Tone; „Meine gute Jungfer,Ihr send jetzt, denke ich, außer Gesehr; es würde Euch,so jung und hübsch, übel anstchen, noch weiter zu gehenmit Einem, der nicht alt genug ist, Euer Vormund znseyn; und so in Gottes Namen, begebt Euch schnell fortund erinnert Euch meiner, wenn Ihr Eure neue Citherkauft — armes Kind!" Und mit diesen Worten suchte erihr ein Geldstück in die Hand zu drücken, Sir zog siezurück und das Geldstück siel zu Boden,
„Nein, das ist närrisch," sagte er,
„Ach, Sir!" sagte das Mädchen ernst; „ich sehewohl, daß Ihr Euch Eurer Güte schämt. Aber mein