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einer auf ununlschränkre Herrschaft losgehende» ober-sten vollziehenden Gewalt.
Auch wurden wir keinen vollständigen und um-fassenden Ueberblick gewinnen über diese höchst an-ziehende Uebergangspcriode, wenn wir nicht auchEtwas zu sehen bekämen von dem Einfluß, welchendie finstre, unheilschwangere Weisheit der italieni-schen Politik über die Räthe der Großen zu gewin-nen und zu üben anfing — eine Politik der feinsten,lauerndsten List — der verwickeltsten Ränke — dersystematischen Lüge — der gewissenlosesten, aber ge-heimen Gewaltihäügkeit;>—eine Politik, welche dieteuftische Staatskunst Ludwigs XI. beseelte, welcheden fröhlichen und glanzliebenden Charakter Ed-wards IV. verdunkelte, sobald er sich in Gedankenund Entwürfe vertiefte; welche i» ihrer innigstenVermählung von tiefer Tücke und entschlossenemWillen in Richard III. erschien, und — durch dieleidenschaftslose Schlauheit und den ScharfblickHeinrichs VII. gemildert, und mit besserem Scheindes Rechts auf löblichereZwecke gerichtet — endlichdas Ziel erreichte, welches alle ihreNichtswürdigkei-- ten in den Augen der Fürsten ihrer Heimath recht-fertigte : nemlich den Frieden eines zur Ruhe ge-