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seinen Träumen von der Nymphe und Najade, überseinem Bemühen in den tiefen Bornen des Stagyri-ten oder den goldenen Quellen Platos die Wahrheitaufzufinden, vergaß er die Einsamkeit seines Loosesund gab der aufgehäuften Begeisterung seiner Seeleeinen Stoff.
Im klebrigen fand sein eher gcdanken- als phan-taflcreiches Gemüth kein Idol das der „göttlichenPhilosophie" gleich gekommen wäre. Seine Wonnewar, sich in die Irrgärten metaphysischer Forschungzu stürzen, — den Quellen der geistigen Vermögennachzugehen, — die Geheimnisse des Weltalls miteinander zu verbinden, — in die dunkelsten Höhlender Natur hinabzusteigen, oder sich durch ihre verein-zeltsten Mysterien durchzuwinden und Schritt fürSchritt jene steile Höhe zu erklimmen, wo der Ge-danke schwindelnd und wirr anhält, unter sich eineumwölkte Erde, über sich einen unergründlichenHimmel.
Obwohl selten auS dem Zimmer kommend, per-sönlich nur Wenigen und in vertrauterem Grad mitNiemand bekannt, ließ Algernvn gleichwohl den aus-gezeichnetsten Nus auf der Hochschule zurück. Erhatte einige der höchsten akademischen Ehren gewon-nen und nach jenem sprichwörtlichen Verfahren ge-wöhnlicher Köpfe, welche das Außerordentlichestets in dem Unbekannten finden, knüpfte die Abge-schiedenheit, worin er lebte, und die himmlische Artseiner Lieblingsstndien noch größere Berühmtheit