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reicht, um die Ursache zu erkläre», obwohl mit bitte-rem, hoch aufschwellendem Herzen. Seine Kränklich,keit, sein langer Aufenthalt im Vaterhaus, seinefrenndlose, beinah verwaiste Lage, seine frühe Ge-wöhnung an Einsamkeit und Schweige» — all dieseUmstände, die so sehr auf ein Znrückdrängen seinerSeele in sich selbst abzielten, machten, daß er beimEintritt in die Schule, wenn nicht ungesellig war,wenigstens so erschien. Dies der erste Grundseiner Unbeliebtheit; der zweite Grund lag darin,daß er — denn er war im höchsten Grad zartnervig,folglich scharfsichtig — den Unglücksstoff in seinemBenehmen fühlte und in seinem Wunsch dasselbe zuverbessern doppelt »»einnehmend wurde; zur Zurück-haltung trat Verlegenheit, zur Kälte Düsterkeit,und das Unbehagen das er empfand, wenn er sichan einen Dritten oder ein Dritter sich an ihn wandte,trug sich natürlich und nothwcndig auch auf Diesen selbstüber, denn nirgend sind die Wirkungen der Sympa-thie so wundervoll, obwohl so wenig sichtbar, als imgeselligen Umgang.
So mied er denn mehr und mehr einen Ver-kehr, der für ihn nur Widerwärtigkeiten darbot,und seine leichten Gefährten waren es vielleicht selbst,die ihm hiezu das erste Beispiel gaben. Oft blieber auf seinen einsamen Spaziergängen stehen, undsah von ferne den Spielen zu, an welchen Thcil zunehmen ihn Niemand einlnd, und wen» der Schalldes Gelächters und glücklicher Herzen Stoß um Stoß