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1 (1836)
Entstehung
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all Dem möglich, so kann die Befugniß zu körper-licher Züchtigung dem KriegSgesezbnch mit allerSicherheit entzogen werden, und die Abschaffung desPeitschend in Verbindung mit solchen Verbesse-rungen würde allerdings ei» höheres Ehrgefühl undeine edlere Auffassung der Dieciplin herbeifnhren;findet dagegen jene Abschaffung alS ein vereinzel-ter, ans dem Zusammenhang gerissenerReformakt statt, s» gesteh' ich, daß ich wegen der Fol-gen zittere. Ich sehe vor mir eine unerzogene, nichtsachtende Soldateska, schon dem allgemeinen Sprich-wort nach dem vorübergehenden Wahnsinn der Trnn-keiHeit mehr als irgend eine andere ergeben, welcherman ein kräftiges ZähnuingSmittel plözlich erläSt,ohne einen HofnungSreiz an dessen Stelle zu sczzenwelcher man die Fessel wegnimt, während der Geistder »och übrig bleibenden Gesezzc nimmerwehr zugibt,ihr ein Gefühl von Ehre einznflösen. Ich sehe daßUmstände cintreten können, wie z. B. wahrend einerMarsches, wo jedes andere Strafmittel, daS manstatt der körperlichen Züchtigung eingeführt hätte,nicht anwendbar wäre; und ich weiß, daß vorAllem bei einem Soldaten die Strafe, wenn siewirksam sein soll, unmittelbar eintreten muß. P

*) So waltet auf Schiffen, wo wegen mangelndenKriegsgerichtes «in Vergehen nicht sogleich bestraftwerden kan«, häufig jede Art von Insubordi-nation vor. Der Uebelkhäter weiß, daß er ge-züchtigt «erden wird, wenn er ans Land komt.