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1 (1836)
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ziehe nicht, wie die große Herde der Sündenauf-stöberer ins Blaue hinein auf die Fehler des Volkeslos; ich suche deren Ursache» ehrlich aufzufinden,gesezt daß ich dabei auch bisweilen in Irrthum !gerathe. Es ist das erstemal, daß dieser Versuch in ^der Form eines erschöpfenden Ganzen gemacht wird; jder beste Weg Heilmittel für eine Krankheit zu fin- ^

den, ist, sich über deren Ursprung zu vergewissern. >

Ew. Excellenz hat wol bemerkt, daß seit Ihremersten Besuch in England ein bedeutender Wechselin einem ehmals stark hervortretenden Nationalzugeingetreten ist: Wir hassen die Franzosen

nicht mehr. Wir haben im Allgemeinen eher eineZuneigung als eine Abneigung gegen Fremde. DieGrenzen der Vaterlandsliebe haben sich erweitertund wir sind Weltbürger geworden. Unserfrüherer Widerwille gegen Fremde war nicht blosein leeres, gedankenloses Vorurtheil, oder lediglichdas Ergedniß unserer vereinzelten Lage aus der Erd-kugel: es war ein Vermächtniß unsrer Geschichte.

Die früher» Annalen unsres Landes bestehen in einerReihe fremder Eroberungen. Nach einander brach-ten der Römer, der Sachse - der Däne, der Nor-man» dem Vingeboruen einen ziemlich wol begrün-deten Haß gegen die Fremden bei. Ried sich dieScheelsucht eines besiegten Volkes endlich ab, sowurde diese Empfindung jezt durch die Eifersuchteines handeltreibenden aufgefrischt. Ausländerließen sich unter uns als Kaufleute nieder, uud der i