Gewerbfleis der Flamäuder übte, zum großen Verdruß der Eingeborenen, Jahrhunderte lang einMonopol über einen bedeutenden Theil unserer hei-mischen Fabrikate. Ein einmal gebildeter nativnellerWiderwille last sich aber nur langsam bekehren, undeine Eifersucht auf die Fremden, vrn unfern Vor-fahren mit einigem Grund gefast, blieb unschwerzurük, auch nachdem der Grund derselben bereitsausgehört hatte. Auch fand es unsre kriegerischeAristokratie förderlich, einen so kampflustigen Ka-rakterzug aufrecht zu erhalten, und noch Nelsonglaubte, die beste Art die Franzosen zu besiegenbestehe darin, daß man die Nothwendigkeit sie zn»crabschcnen allen Ernstes als eine Tugend ein-schärfe. Dieser eingewurzelte Haß gegen unsre Nach-barn fing jedoch gegen das Ende des vorigen Jahr-hunderts an seine festen Bande zn brechen. DerAnfang der französischen Revolution, - ein Vreig-niß, das Ew. Excellenz wahrscheinlich rcrgeffenhat — zeigte den Freisinnigern in der Masse unseresVolkes, Laß die Franzosen keinen eingebornen Wunschhegten, Sklaven zu sein, so begannen Jene, vomallgemeinen Sinn der Freiheit angeregt, sich mitDiesen gewissermaßen verbündet zu fühle». DieSxccsse der Revolution drängten das aufkeimcndeWohlwollen zurük, oder beschränkten es mindestensaus Wenige, und ein Grauen vor den VerbrechenFrankreichs trug über die Sympathie mit seinenKämpfen den Sieg davon. Indessen war doch immer-
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