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Rivalität des sechsahnigen Barons zu fürchten, undeben so wenig entsteht bei dem Baron mit sechs Ahnendie Besorgniß, der aufstrebend« Kaufmann oderHändler könte seines Gleichen werden. Jede Rang-stufe ruht dort fest in ihrer eignen hartnäkkigcnUmmauerung: die gesellige Beachtung übt daher inDeutschland nur einen unwirksamen Einfluß; esgibt dort kein Ziel für den Wetteifer und keinenLohn für die Nachahmung. Bei uns dagegen ist dieVermischung aller Stände mit einander so groß,daß sich der aristokratische Geist von den höchstenbis zu den niedersten erstickt. Die Krämer jedesLandstädtchens haben ihre eigene gesellschaftlicheRangordnung, und die Frau des Seidehändlerswird die Gattin des Spezereihändlers zu den Leuten„von schlechtem Ton" 'rechnen. Als Herr Cobbett,so glüklich in den Schimpfnamen und so freisinnigin den Ansichten, Herrn Sadler angreifen wollte,fand er kein Beiwort geeigneter für seine Zwekkeoder Empfindungen, als die verächtliche Benennung:„Leinwandhändler!" Der gleiche Stolz unddie gleiche Znrükhaltung werden sich überall finden,und so verhärtet sich langsam und sicher daskleine Eeträufcl aus dem Quell des geselligen Beneh-mens zu den Inkrustationen des NationalkarakterS.
Zu der Wichtigkeit, welcher dem Rcichthumvon der Aristokratie beigclegt wird, müssen wirnoch die Bedeutung rechnen, welche ihm in denAugen des Handels znkomt. Was die Menschen zu