Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
30
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so

in den gesellschaftlichen Verhältnissen ansübte. Unterleztern müssen wir uns, glaub' ich, »ach den Eigen-schaften umsehen, welche den Einfluß des englischenAdel« von demjenigen jeder andern Aristokratieunterscheiden. Ohne das Gehässige gesonderter Pri-vilegien, ohne die Grenzlinie feudalistischer Vorrechte,besaß er eben in dem Mangel dieser Prärogativedie Ursache des langen Bestandes seiner Macht. SeineAutorität trat nicht sichtbar hervor; unter volks-thümlichcn Namen verstekt täuschte sie das Augedes Volks, und geirrt durch den Begriff eines Gleich-gewichts der Gewalt bemerkte das Volk nicht, daßcs Einer der Inhaber der Gewalt selbst war, derdie Wagschalen hielt und die Gewichte rcgnlirte.

Der gesellschaftliche Einfluß der Aristokratiesprach sich ganz in der erfvderlichen Art ans, umihren politischen zu kräftigen. Statt sich von denandern Ständen fern zu halten und ihren Bodenmit den dornigen, aber unsubstantiellen Schrankenheraldischer Auszeichnung einzuzännen; statt einhalb Hundert Ahnen von ihren Frauen zu fodernund die niedriger Stehenden durch ein ewiges Ver-weilen auf ihrer Niedrigkeit z» kränken, kann manvon ihr sagen, sie menge sich tiefer und mit einerscheinbar grvßern Amalgamirung unter die übrigenStände, als irgend ein anderer Adel in der wildenoder gesitteten Welt. Ihr Einkommen aus demGrnndbesiz beziehend, zog sie auch einen großen