so
zu werden. „Sind Sic seit Ihrer Ankunft iuLondon im Schauspiel gewesen?" war eine natürlicheFrage.
„Nein, mein Herr, dergleichen Vergnügungensind sehr kostspielig."
„Gewiß; aber ein Mann von so beneidenswer-them Neichthnm wie Sie vermag die Kosten zutragen."
„Nein, mein Herr;" war die strenge, philoso-phische Antwort, „ich kann wol die Kosten zu einemVergnügen, aber nicht zur Gewohnheit desVergnügens bestreiten."
Ein wizzigcr Landsmann Eurer Excellenz sagte,er wolle jeden Engländer, den ich ihm auswählenwürde, dahin bringen, ihn auf eine bevorstehendeMaskerade im Opernhaus zu begleiten. Ich las zudem Experiment einen ausgezeichnet stillen und an-ständigen Familienvater aus — einen Kaufmann.Der Franzose redete ihn an: „Monsieur geht wolnie auf Maskeraden?"
„Nie."
„Das dacht' ich. Es wäre eine Unmöglich-keit Sie zu einem Besuch derselben zu bringen."
„Keine reine Unmöglichkeit," erwiedcrte lächelndder Kaufmann; „aber ich bin zu beschäftigt für der-gleichen Kurzweil; überdies Hab ich Meine Gewiffcns-skrupel dagegen."
„Ganz wie ich mir vorstellte. Ich habe ebenmit meinem Freund hier Drei gegen Eins gewettet,