Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
21
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er vermögt Sic nicht zu überreden, morgen Abenddie Maskerade im Opernhaus zu besuchen."

Drei gegen Eins!" wiederholte der Kauf-mann,das ist eine große Ungleichheit!"

Ich biete Ihnen dieselbe Weite," cntgcgneteder Franzose,in Guineen, wenn es Ihnen beliebt."

Drei gegen Eins? Topp!" rief der Eng-länder und ging ins Opernhaus, um seine Wettezu gewinnen, die Maskerade war in diesem Fallkein Zeitvertreib mehr sie war eine kaufmännischeSpekulation geworden!")

Allein dieselbe Klasse, welche so gleichgiltiggegen die Unterhaltung ist, liebt gleichwol dasSchaugepränge. Ein Geist allgemeiner Ungesellig-keit verträgt sich gar wohl mit der Neigung zu Fest-lichkeiten bei großen Veranlassungen, zu glänzendenSchmausereien und einer luxuriösen Hospitalität.Ostentation und Uugeselligkeit sind oft Wirkungenderselben Ursache, denn der Handclsgeist der die

») So erzält uns ein Reisender durch di« VereinigtenStaaten, er habe auf dem Parterre des Schau-spielhauses zwei Jungen von etwa 15 Jahrenbemerkt, die wahrend der Zwischenakte höchst an-gelegen mit einander sprachen. Neugierde bewogihn, dem Gespräch zuzuhören. Erörterten sie dieVorzüge des Stüks, das Talent des Schauspie-lers, die Pracht der Dekoration? Nichts der-gleichen; sie suchten die Zuschauer und den hier-aus entspringenden Gewinn des Unternehmerszu berechnen.