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1 (1836)
Entstehung
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einer Staatsverfaffung hat einen Wechsel in derDenkart des Volkes zum Anlaß. Die Engländervon Heute sind nicht die Engländer von zwanzigJahren früher. Wem kann ich meine Bemerkungenüber die Ursachen, die auf den Aarakter einwirken,passender widmen, als dem Mann, der den Karak-ter auf den ersten Blik zn lesen vermag? Das Be-wustsein, einen so gründlichen Richter über meineAngaben gesezt zu haben, muß mich in der Schärfe,womit ich dieselben sichte, doppelt streng machen,und ist die Anmaßung an ein solches Tribunal ge-gangen zu sein, allerdings ein Zeichen von Verwe-genheit, so ist sie auch ein Beweis für meine Ehr-lichkeit und eine Bürgschaft für meine Vorsicht.

Ich erinnere mich in einem alten Schriftstellervon einer gewissen Gegend in Afrika gelesen zuhaben, -die sich durch ein furchtbares Phänomen auS-zeichnete.In diesem Land," sagt mein Autor,scheint die Luft mit Riesengestalten seltsamer undungeschlachter Unqethüme erfüllt, die mit einanderkämpfen, oder einander verfolgen. Für Fremdewaren diese Erscheinungen natürlich etwas erschrek-kend, die Eingeborenen aber betrachteten sie mit dergrösten Gleichgiltigkeit." Ist diese Geschichte nichtein Bild der Nationalvornrtheile? Die gespensti-schen Ungeheuer, die den Fremden schrekken, dünkenuns selbst etwas gar Gewöhnliches; wir haben kein«

*) Diodor von Sicilien.