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die Lehre gethan, wird Arbeiter, hat das elterlicheBeispiel vor Augen, heiratet ei» Mädchen seinesAlters, sein Kind macht die alte Runde Lurch diemilden Anstalten, sein Arbeitsgewinn wird un-sicher, aber seines Vaters Familie war früher ingleichen Umständen, und wurde immer durch Wohl-thätigkeit gerettet, so nimt er selbst denn ebenfallszur Wohlthätigkeit seine Zuflucht. Für Kohlen undBrod stehen ihm Gemcindcgaben zu Gebot. VonSpilalfields-Affoeiationen, Suppengesellschasten, mil-den Gesellschaften, Pensionsgesellschasten, die sämt-lich die bequeme Ueppigkcit des Umsonstlebcns för-dern, gelangt er endlich zu dem fixen Gehalt einerGemeindeniilerfliizjung; er sucht um einen Auszuga»s dem Gcmeinderegister nach, beweist seine An-sprüche durch den Lehrbrief der Wohlthätigkeitsschuleund ladet seine Familie dem Kirchspiel mit einemEinkommen von wöchentlichen 5 Schillingen (z fl.rhein.) auf. In diesem einförmigen Wechsel freiwil-liger und gezwungener Unterstüzznng schlext er sichbis ans Ende seiner Bettlerexistcnz. Vor seinemAbscheider, dürfte er dem Publikum förmlichen Dankabstatten. Er ist uncntgeldlich geboren, un-entgeldlich genährt, unentgeldlich gekleidet,unentgeldli ch erzogen, un entg eld lich unter-gebracht worden; unentgeldlich hat er Arzneiund ärztliche Pflege erhalten, unentgeldlich sindwiederum seine Kinder geboren, genährt, ge-