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Das System der milden Anstalten, so ehren-werth es für die Humanirät eines Volkes ist, erfo-dert die weiseste Umsicht des Gesrzgebers, damit eSnicht, wie die Armengesezze, die Moralität nmstoße.Nichts stählt die Tugend mehr, als der Geist derUnabhängigkeit. Allerdings muß dem Armen gehol-fen werten: aber wodurch? dadurch, daß man ihnfür sich selbst z» sorgen lehrt. Darum istdie Ausstellung der Sparkassen so weise. Angewiesensich aufBudere zu lehnen, ist der Arme mir eine Lastfür den Gewerbfleis. Der hochwürdigc Hr. Seonehat diese Wahrheit mit treffendem und glüklichemWiz beleuchtet. Er nimt an, ein junger Webervon 22 Jahren heirate ein achtzehnjähriges Mädchen.Sorgen beide im Voraus für die Zunahme der Fa-milie? — sparen, arbeiten sie, schränken sic sich ein?Nein, sie leben in Spitalfields und verlassen sichauf die milden Anstalten. Die Fran erhält eineKarte in die „königliche Gesellschaft für arme Müt-ter" — sie wird umsonst entbunden; sie brauchtKindSzeug; die milve Gesellschaft verschaft es ihr.Der Knabe muß geimpft werden; er komt ins Imps-spital. Achtzehn Monate alt muß er „aus dem Weggeschaft werden" und wird daher in die Kleinkinder-schule und von da, weil er „bedürftig" ist, in dieErziehungs - und Kleiduugsgesellschaft und die Sonn-tagschulc ausgenommen. Von dort komt er in die„kleidende Barmherzigkeilschnle." Cr bleibt sünsJahre und wird uuentgeldlich bei einem Weber in