so
regen — die Seuche verbreiten. Was half cs? Derharte Pfleger blieb unerbittlich; er selbst hob dasTuch vom Gesicht des Kindes. „Dachr' ichs doch!"rief er triumphirend. „Geht nur, gute Frau, dasist nicht Euer Kind!"
Die Frau erbcbte vor dem Auge des Armen-pflegers; sie wollte sprechen, weinte aber nur; sieverkroch sich, unter die Menge und verschwand. 8slag jezt am Tag: das Kind war eine erborgt«Anshülfe! Es war von einer Frau zur andernübergcgangcn; einmal hatte man das Gesicht, einanbei mal nur seine Hand gezeigt; seine kleinen Pu-steln waren eine Gcldgrube für die Bettler geworden.Der harte Armenanfsehcr war in seinem Argwohnein Salomo gemrscn.
Noch während er Zeuge dieses Anflrits war,hatte ein bemerkenswerther Umstand die Aufmerk-samkeit des Engels erregt; er sah nämlich hinter denKirchspielbehörden Niemand geringeres als den viel-besprochenen Teufel Mephistopheles stehe»; stattjedoch die Herzen der Beamten zu stählen flüsterteihnen der böse Feind Milde, Barmherzigkeit ein, sooft sich in ihrer Brust ein Zweifel erhob, ob dieAusübung dieser göttlichen Tugenden jezt am Wzfei. Betroffen über solchen Widerspruch mit deindämonischen Karaktcr wandte sich Ericl, nach Atstritder Vcrsamluug, an den Teufel und gestand ihmseine Verwunderung und Freude über die anschei-nende Bekehrung zn den Gruntsäzzen der Menschen-