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«nes Tags, wie er öfter that, über die Erde ging,h,merkte er ein armes Weib mit einem Kind in denArme», di« sich ihren Weg durch einen zerlumpten,mit Schmnz bcdekten Menschenhaufen bahnte, wäh-rend sich derselbe zur Schwelle eines Hanfes in derMitte einer großen Stadt drängte. Im Ansehn desWeibes lag etwas, das de» gütigen Engel in An-spruch nahm. Er folgte ihr in das Haus nach undhörte wie sie den Armenpfleger der Gemeinde umUuterstüzznng anflehte; sie beschrieb ihre im höchstenGrad gedrükte Lage, deren Elend noch durch dasKind vermehrt werde, welches au den schreklichenFolgen der Pokkcn leide. Die Pfleger schienen ziem-lich geneigt zur Abhülfe: nur Einer nicht; er bliebunerschütterlich und erklärte das Weib für eineBetrügerin.
„Dies," sprach er, „ist das vierte Kind, dasuns heute gebracht wird und an den Pokken leidensoll; ich bin überzeugt daß die Krankheit in diesemGrad gar nicht in jenem Dorf wüthet. Tretet her,gute Frau, nnd laßt uns nach Eurem Kind sehen."
Die Mutter war augenscheinlich abgeneigt, diezerrissenen und benarbten Züge ihres Kindes aufzu-dekken. „Mütterliche Eitelkeit des armen Geschö-pfes!" flüsterte das liebevolle Herz des Engels.
Sie zeigte die Arme und Beine, die allerdingsden Stempel der Krankheit an sich trugen — aberdas Gesicht! — es würde den kleinen Dulderanrii-ig machen — den guten Herren Abscheu er-