schreit-t sie zur Strafe ein, so kann sie auch zurVerhütung einschreitcn.
So viel über das physische Heilmittel; das mo-ralische besteht in der Erziehung. Volksschulen nacheinem weiten und umfassenden Plan begreifen mehrals die Elemente des Wissens in sich (ich werde michüber diesen Punkt in der folgenden Abteilung mei-nes Werks weiter verbreiten): sie sollten eben sowolFederungen der Moral für die ganze Gesellschaft,als für das Individuum lehren; sie sollten der Klaffeangepast werden, für welche sie besinnt sind; siesollten nicht sowol Arbeit als das rechte Beneh-men für die Arbeit lehren, und den jugendlichenSinn, besonders de» weiblichen, zur Nothwendig-keit häuslicher Sparsamkeit bilden. Arbeitsschulenmüsten mit intellektuellen verbunden sein. So weitkann die Regierung die Heilung vornehmen. Indi-viduen mögen sic unterstüzzcn. In jeder Fabrik solltenbeide Geschlechter, selbst im frühesten Alter, sorgfältiggeschieden werden und der Fabrikherr sollte bei Denen,die er beschäftigt, auf einen guten sittlichen Ruf sehen.Leztere Vorsicht wird gewöhnlich versäumt; Trunken-heit, Unordnung hindern Niemand Arbeit zu erhalten;sie sind daher kein Uuglük, und, weil kein Unglük,auch keine Schande. Das beste Heilmittel der De-moralisation ist der öffentlichen Meinung einen sitt-lichen Halt zu geben. Diesen Mitteln füge mannoch eine Revision der Armengesezze für beide Klas-sen, die fabricircndc und die akkerbauende, bei.