„Thor," cutgcgnete der Tod; „es sind längstDeine Bekanten; ja Du hast seit Deiner Geburtkaum Jemand anders gekaut. Es sind die Haupt-feinde Deiner Seele — die Welt, das Fleisch undder Teufel. Sie gleichen einander so ausnehmend,daß Wer den Einen hat, auch die Andern hat. DerEhrsüchtige drnkt die Welt ans .Herz und siehe, etist der Teufel! Der Wollüstling umarmt das Fleisch,und hält den Teufel in den Armen!"
„Wer aber," fragt ich, „ist der Feind mitwelchem sie kämpfen?"
,,Es ist der Satan des Geldes," antworteteder Tod, „ein prahlerischer Teufel, der behaupteter allein wiege alle Drei auf, und wo er hinkomme,da brauche man die Andern nicht."
„Ah," erwiederte ich, „der Satan des Geldesträgts über die Andern davon!"
Diese Fabel wirft ein Licht auf unsere gesell-schaftliche Ordnung. Welt, Fleisch und Teufel sindgefährliche Personen, die Gewinnsucht aber nimt etmit allen auf. Der Satan des Geldes trägts überdie Andern davon!
DaS Wort Gesellschaft ist ein aristokratischerAusdrnk; so wollen wir denn auch seinen aristokra-tischer» Inhalt zunächst betrachten. Beginnen wirmit dem Ton.
Die Mittelklassen intcressiren sich für ernsteAngelegenheiten und das Aggregat ihrer AnsichtenHeist öffentliche Meinung. Die Vornehmen in-