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teressiren sich für Frivolitäten und das Aggregatihrer Ansichten heiSt Ton. Jene ist der moralischeRepräsentant des Volksgetstes, dieser des Adelsgeistes.
Ader die politische Verfassung einer Nation driiktseihst den Leichtfertigkeiten derselben eine Farbe auf,»nd so ist der Ton ein Schattenbild des National-karakters selbst. In Frankreich war der Ton unterLudwig XIV galant und unter dem Triumvirat derRevolution streng; in Venedig war er kaufmännisch;in Prenssen ist er militärisch; in England hat erein doppeltes Gepräge — auf der einen Seite siehtman die Hochhaltuug des Geldes, ans der anderndessen Verachtung! Der Mann des Titels ist ge-wöhnlich entweder den Männern deö Geldes ent-sprungen »ud erkent als Gründer seines Rangeseinen reichen Kaufmann oder einen gesuchten Rcchts-gelehrten au; oder er hat sich mindestens auf seinerStufe durch Verheiratung mit jenen Ständenerhalten; einerseits sicht er sich also veranlaßt denNeichen hoch zu schäzzeu und Verbindungen mit ihmzu suche,,; andrerseits erregt die natürliche Abge-schlossenheit des Rangstvlzes in ihm, und noch mehrin seiner Frau, d,n Wunsch einen gewissen B-kan-tenkreis frei ro» der Annäherung selbst derjenigenKlasse zu halten, ans welcher der vornehme Herrselbst entsprungen ist oder sein Einkommen bezieht.Wir gestatten dem Reichen Einfluß, aber wir ver-sagen ihm das Recht des Tons. Das Rad drehtsich und in der nächsten Geschlechtsfolge ist der reiche