Hobe Briefe zu schreiben, und — keine einzige Feder ha-ben Sie corrigirt? (Ab.)
Georgina (die ihre Geldbörse hcrnimmt).
Ich mögt' ihm geben was er wünscht — Jcdoibwenn ich am Ende die Erbschaft nicht bekomme? Papahält mich so knapp — und dann muß ich mir durchausjene Ohrringe kaufen — (Sie legt die Börse wieder hin.)Mr. Evelyn, wie lautet die Adresse Ihrer Annne?
Evelyn (der die Adresse aufschreibt und hingibt).
Sie hat doch ein gutes Herz bei allen ihren Schwä-chen. Ach, Miß Vesey, hätte jene arme Frau nicht mei-ner unglücklichen Mutter die Augen zugedrückt, so würdeAlfred Evelyn nicht bei Ihrem Vater gebettelt haben.
Clara (blickt verstohlen in die Adresse).
Georgina.
Ich will zuverlässig für die arme Frau sorgen (beiSeite) — sobald ich die Erbschaft bekomme.
Sir John (draußen rufend).
He! Georgy!
Georgina.
Ich komme schon, Papa. (Ab.)
Evelyn (hat sich wieder an den Tisch drüben gesetzt, undstützt sei» Gesicht auf seine Hände.)
Clara.
Sein edler Geist so tief herabgebeugt! — Nun, indiesem Falle kann ich ihm einigen Tost reichen. (Sic setztsich zum Schreiben.) Aber er wird meine Handschrift er-kennen. —