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Geld : ein Lustspiel in fünf Akten
Entstehung
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Lady Franklin.

Willst Du eine Rechnung bezahlen? Du hast ja daeine Banknote?

Clara.

Still. O Lady Franklin, Sie sind das freund-lichste aller menschlichen Wesen! Dies Geld ist für einearme Frau ich mögte, daß diese nicht erführe, von wemihr die Sendung kommt, denn fie würde dieselbe dann zu-rückweisen. Wollten Sie? Aber nein Ihre Hand-schrift kennt er ebenfalls.

Lady Franklin.

Ob ich will? WaS denn? das Geld selbst überbrin-gen? Mit Vergnügen. Arme Clara, dies hier umfaßtja alle Deine Sparpfennige und ich bin so reich.

Clara.

Nein, nein, ich wünsche dies Alles allein zu thunes liegt ein Stolz, eine Pflicht, eine Freude darin, undich habe so wenige Freuden! Nur leise; dort hinein!lSie geht mit der Lady i» das geöffnete Vorzimmer, wo sieleise mit ihr spricht.)

Evelyn.

So mnß ich denn mein elendes Leben Hinschleppen!Ich bin ehrgeizig, nndArmuth.zerrt mich niederwärts!Ich besitze Gelehrsamkeit, und Armuth macht mich zumPackesel der Narren! Ich liebe, und von meinem Al-täre schreckt Armuth wie ein Gespenst mich zurück! Dochnein, nein wenn ich , wie ich glaube,-wieder geliebtwerde, so will ich ja, so will ich-Was denn?

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