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Ludwig.
Ich kann nicht — kann nicht langer so Dich hören;Mir wird Dein Himmclshochgcfüdl zur Qual.
Mit Deiner Engclostimmc sagst Du wir.
Wie Du, die lichtvcrwandic Erdcnschönhcit,
Der Erd' entschwebst, daß meine Seel' in Nachtbleibt.
Und mein Werk ist dies — mein! denn ich bin's, ich,Um dcfscntwillcn sich Dein schuldlos HerzDer Sund' ergab und nagendem Gewissen;
Dein schuldlos, zartes, vorwurfsfreies Herz!
— Und jetzo Dein Gclübd' — und diese Feier —Der Alrar — und die Priester — und das Opier;Mein Opfer! (da Luise ihn beruhigen will) — Sprich
mir nicht! Berühr' mich nicht,Unmännlich g'nug schon fiel dem Weh' anheim ich —Ich — ich ersticke! — Laß die Thräncn rede»,
Die — o, Luise! All mein Glück sind Trümmer —
— Gicb — Deine Hand! — O Gott! Leb' wohl —
für immer! (Ab.)
Letzte Scene.
Die Vorigen, (ohne) Ludwig.
Luise.
Für immer! bis uns der Posaune RufDem Grab' enthebt zu ewig reiner Liebe.
Gesegnet.Wort, dies Work „für immer!" NichtDer Erd' ist'.s eigen. — Engel werdcn's rufen,Wenn wir nach Tod und Gruft uns wicdcrsch'n.Scp fest, mein Herz! (Sich wendend, zu Brag e lo ne,mit leisem Lächeln.) Ich siegt', cS ist gcschch'n!(Sie geht zum Altäre, wo sie von den Priestern undder Meng- dein Anblicke der Zuschauer entzogenwird. Orgelmustk fällt ein.)