Druckschrift 
4 (1836)
Entstehung
Seite
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Ein gemeiner alter Kerl, dieser Diomed," sagteSallust;aber er hat einige gute Eigenschaftenin seinem Keller!"

Und einige reizende in seiner Tochter."

Gewiß, GlaukuS! aber Du scheinst mir nichtsonderlich von denselben gerührt. Ich glaube, Klodinsmöchte gern Dein Nachfolger werden."

Er ist willkommen; bei'm Fest, das ihre Schön-heit gibt, wird wahrhaftig kein Gast als eine Fliegebetrachtet." *)

Ziemlich streng! aber wirklich hat sie etwasKorinthisches an sich;**) wo daun freilich Beidewohl zu einander passen! Wir find wahrhaftig sehrgutmüthige Bursche, daß wir die Gesellschaft diesesTaugenichtses von Spieler dulden!"

Das Vergnügen würfelt die Leute wunderlichuntereinander," crwiedertc Glaukus;er macht mirSpaß!"

Und schmeichelt Dir, läßt sich aber dafür wohlbezahlen; er überstreut sein Lob mit Goldstaub."

Du hast schon oft darauf hingedeutct, daß erfalsch spiele. Glaubst Du Das wirklich?"

Mein lieber Glaukus, ein römischer Edler hatseine Würde aufrecht zu halten; um die Würdeist es etwas gewaltig Kostspieliges Klodius muß

*) Unwillkommene oder ungeladene Gäste nannte manFliegen, musone.

Korinth war wegen seiner ausschweifenden Sittensehr berüchtigt.