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2 (1836)
Entstehung
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der christlichen Dreieinigkeit.*) Auch hier sinddrei Gottheiten; Gott, der Geist und der Sohn.Bemerke, daß der Beinamen des SohnesErlö-ser" lautet; bemerke, daß das Zeichen durch welchesseine menschliche Eigenschaften angedcntet werden,das Kreuz ist; **) steh hier auch die gehcimnißvolleGeschichte des Osiris, wie er den Tod erleidet, wieer im Grab liegt und wie er, eine heilige Snhnevollziehend, von de» Todten wieder auferstcht! Indiesen Geschichten wollten wir bloö ein Sinnbildvon dem Verfahren der Natur und den Entwicke-lungen des ewigen Himmels niederlegcn. Aber ohnedaß der Sinn verstanden wurde, hat das bloße Bildleichtgläubigen Völkern Stoff zu mannigfachenLehrsätzen geliefert. ES ist nach den weiten EbenenIndiens gewandert; es hat sich den schwärmerischenPhilosophemcn der Griechen beigemischt. Immer grö-

') Schwerlich dürfte die Dreieinigkeit, die als fertiger,ausgesvrochener Begriff im neuen Testament bekannt-lich nirgends vorkommt, zur Zeit, worin unsere Ge-schichte spielt, bereits zu einem so gewichtigen Glau-benssatz unter den Christen geworden sein, daß sie auchnur von einem Sophisten wie Arbaccs füglich an dieSpitze der christliche» Dogmen gestellt werde» konnte.Erst im zweiten Iabrbnudert bediente sich JnstinnsMartpr des Wortes Grinst».?, und erst auf den Kir-chenvcrsammlungcn zn Nicäa, 352 n.C. und z» Kon-stantinopel, 381 n.C. ward diese Idee zum Glau-benssatz erhoben. Der Uebersetz er.

") Der Gläubige wird aus diesem zufällige» Zusammen-treffen eine ganz andere Folgerung ableiten, als derCgppter.