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2 (1836)
Entstehung
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und lick sich der Ehrbegierde kein höheres Zielsetzen, so lies; der Luxus doch eine Verfeinerung zu.Alles Bessere und Hellere in seiner Natur aber er-wachte mit Einemmal, als er Jone kennen lernte.Hier war ei» Reich, würdig eines Halbgottes; hiereine Herrlichkeit, die der schmutzige Ranch einerkranken Gesellschaft nicbt beflecken oder verdüsternkonnte. So kann die Liebe zu jeder Zeit, unter je-dem Verhältniß, Raum für ihre goldenen Altärefinden. Und sagt mir, ob es je, selbst in den Zeitendie am günstigsten für den Ruhm waren, einen er-habeneren und erhebenderen Triumph geben konnte,als den Sieg über ein edles Herz?

Vielleicht war es Folge einer solchen Empfin-dung, daß des jungen Mannes Geist in Jones Ge-genwart Heller strahlte, seine Seele wacher undsichtbarer erschien. Und mar es natürlich, daß ersie liebte, so war es eben so natürlich, daß sie dieLiebe erwiederte. Jung, glänzend, beredt, liebendund ein Athener, dünkte er ihr wie die verkörpertePoesie des Landes ihrer Väter. Beide waren nichtwie Geschöpfe einer Welt, deren Elemente Kampfund Mühen sind; sie glichen Wesen die man nuran Festtagen der Natur erblickt, so herrlich undfrisch erschien ihre Jugend, ihre Schönheit undhre Liebe. Es war, als seien sic in der hartenAllctagswelt nicht an ihrem Platz; als hätten sievon Rechtswegen der satnrnischcn Zeit angehört,den Träumen von Halbgöttern und Nymphen. AlleVnlwer's Romane. XXXH. 8