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Wein ist gut genug für ein Aas, das bald denStaub des SpoliariuinS *) einsaugen wird."
„Krächzest Du also, alter Rabe?" erwiedertcder Gladiator verächtlich. „Sollst Dich noch ausAerger aufhängeu, wen» Du mich die Palmenkroncgewinnen stehst. Bekomm ich die Börse im Amphi-theater, wie sicherlich geschieht, so soll mein erstesGelübde an Herkules seyn, daß ich Dich und Deinelendes Gesindel aus immer verschwöre."
„Hör mir Einer auf diese» kleinlauten Pyrgv-polinices! Gewiß hat er unter Bombochides Kl»-ninstaritysarchides "*) gedient," rief der Wirth.„Sporns, Niger, Tetraides, er meint er gewinneEuch den Preis ab. Könnt Ihr doch, bei den Göt-tern, mit >edem Muskel den ganzen Kerl zusam-mcndrücken, oder ich verstehe nichts von der Arena!"
„Ha!" cutgegnete der Gladiator und wardroth vor Zorn, „unser Lanista *"*) weiß da andereGeschichten zu erzählen."
„Welche Geschichte könnte er gegen mich er-zählen , großmäulerischer Lydon?" fragte Tetraidesmit gefurchter Stirn.
„Oder gegen mich, der in fünfzehn Kämpfen
d) Der Ort wohin die Getödteten oder tödtlich Ver-wundete» aus der Arena geschleppt wurden.
") Nach dem lüileo gloriosus des Plautus, Akt I.Lanistae hießen die Leute, welche die Gladiatorenkaustcn, nährten »nd in eigenen Schulen unter-richteten, Der Ueberseyer,