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hob, die Melodie der jubelnden Sphären nachzu-ahmen schien.
„Ha! welch Wunder ist das, Arbaces?" fragteder Jüngling mit wauker Stimme. „Enthüllst Dumir, nachdem Du die Götter geleugnet."
„Ihre Wonne»!" unterbrach ihn Arbaces ineinem Ton, der von seinem gewohnten ruhigen Gleich-maß so sehr abwich, daß Jener erschrack und denEgypter selbst für verwandelt hielt. Und als siesofort ans den Vorhang zntraten, brach eine wilde,laute, jauchzende Weise hinter dem Versteck hervor.Mit diesen Tönen zerriß der Vorhang, so lang erwar, theilte sich, schien in die Luft zu verschwinden,und ein Schauspiel, das keines in Sybaris je über-traf, stellte sich den geblendeten Blicken des jungenPriesters dar. Ein großer Banketsaal dehnte sichvor ihm aus, funkelnd von zahllosen Lichtern, welchedie laue Luft mit den Düsten von Weihrauch,Jasmin, Veilchen, Myrrhen füllten. Alles, wasdie würzigsten Blumen, die kostbarsten Spezereienzu verhauchen mochten, schien in eine nnbeschreibbareambrosische Essenz gesammelt. Von den leichtenSäulen, die sich zu der hohen Decke emxorschwangen,Hinzen weiße, mit goldenen Sternen besetzte Dra-perien herab. An beiden Enden des Gemacheswarfen zwei Springqnellen einen Perlenscbanm em-por, der im Wiedersehen! des rosigen Lichtes gleichunzähligen Diamanten flimmerte. In der Milte desZimmers stieg beim Eintritt der Beiden, unter den