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2 (1836)
Entstehung
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sich zu den fernsten Gegenden ansdehnen und nochungcborene Volker vermenschlichen) ged ich der WeltKenntnisse, mir selbst Freiheit. Ich erleuchte dasLeben Anderer und genieße mein eigenes. Ja, unserWissen ist ewig, unser Leben kurz; benüke es, solang es noch dauert. Weihe Deine Jugend dem Ver-gnügen, Deine Sinne dem Behagen. Bald kommtdie Stunde, wo der Becher zerspringt und die Kränzenicht mehr blühen. Genieße, so lang Du es kannst.Bleibe noch immer mein Zögling, mein Jünger,Apäcides! ich will Dich den Glicderban der Naturlehren, ihre dunkelsten, wildesten Geheimnisse, dieWissenschaft, welche Thoren Zauberei nennen, unddie hehren Mysterien der Sterne. Dadurch sollstDu Deine Schuld an die Masse ablragen, dadurchDein Geschlecht erleuchten. Aber ich will Dichauch zu Freuden führen, wovon die Menge nichtträumt, und auf den Tag, den Du Deinen Mit-menschen schenkest, soll die süße Nacht folgen, dieDu Dir selbst weihst."

Als der Egypter geendet, erhob sich neben, oben,unten die sanfteste Musik, die Lydien je erfand oderIonien vervollkowmnete. Sie kam wie ein Tönestrom,die unvorbereiteten Sinne zu baden sie durchsüßes Entzücken zu ermatten, zu überwältigen. Sieglich den Melodien unsichtbarer Geister, wie sie dieHirten in der goldenen Zeit durch Thessaliens Thäleroder durch die sonneschimmernden Haine von PaphoSstuthen hörten. Die Worte, welche sich als Erwiede-