her geglaubt. Nehme an, Pein Geist sei eine leere,unbeschriebene Tafel, bereit um die ersten Eindrückezu erhalten. Sieh Dich in der Welt um, bemerkeihre Ordnung, ihre Regelmäßigkeit, ihren Plan.Etwas muß sie erschaffen haben, das Gebäude läßtauf einen Erbauer schließen. Mit dieser Ueber-zcugung thuu wir den ersten Schritt ans Land.WaS ist aber dieses Etwas? — Ein Gott, rufstDu. Halt! keine verworrene und verwirrendeNamen! Von Dem, was die Welt erschaffen, wissenwir nichts, können nichts wissen, als die beiden Merk-male: Macht und unabänderliche Ordnung; strenge,zermalmende, erbarmungslose Ordnung, die, auf keinindividuelles Wesen achtend, flammend dahin rollt,wie viele Herzen auch, von der allgemeinen Masselosgetrennt, zu Boden fallen und unter ihren Rädernverbrennen mögen! Die Mischung des Bösen mitdem Guten, — das Dasein von Leiden und Fre-veln — haben von jeher die Weisen in Verlegen-heit gesetzt. Sie hatten einen Gott ausgedacht, hattenihn als ein wohlthätiges Wesen angenommen: wo-her also jenes Böse? — warum gab er eS zu? —ja, noch mehr, warum erfand er es und ließ esfortwirken? Zur Erklärung dieser Thatsache er-schafft der Perser einen zweiten Geist, dessen Naturböse ist, und nimmt einen beständigen Krieg zwischenihm und dem Gott des Guten an. In unseremdüstern, furchtbaren Typhon stellten sich die Egyptereinen ähnlichen Dämon vor. Verwirrender Miß-
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