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ehernen Hände wie die Fänge eines Geier über die glimmen-den Kohlen ans.
Er verzehrte die kalten Speisen, die ihm vorgesetzt wur-den, mit schrecklicher Gier und machte auch so ziemlich demBranntwein in der Flasche den Garaus, obschon es nichtden Anschein gewann, als ob letzterer im Stande sey, ihnaufzuheitern. Oliver sah ihn mit furchtsamen Augen an,und der Dachs fuhr fort, ein dumpfes, argwöhnisches Knur-ren auszustoßen.
„Du möchtest meine Geschichte hören?" sagte endlichRandal derb. „Sic ist kurz. Ich habe dem Glück nachgejagtund es nicht gefunden. Ich bin ohne einen Penny und ohneeine Hoffnung. Du scheinst selbst arm zu seyn und kannstmir vermuthlich nicht viel helfen. So laß mich wenigstensfür eine Weile bei Dir bleiben — ich weiß nicht, wo ich an-ders mich um Brod und um ein Obdach Umsehen soll."
Oliver brach in Thränen aus und hieß seinen Bruderherzlich willkommen. Randal blieb einige Wochen in Oli-vers Haus, ohne je vor den Thüren draußen sich blicken zulassen, und schien nicht einmal den neuen Anzug zu beachten,den Oliver ohne eine Bemerkung nach seinem Zimmer ge-schafft hatte, obschott er kein Bedenken trug, denselben zubenutzen. Aber seine Anwesenheit wurde bald der Hausfrauunerträglich und sogar dem Hausherrn lästig. Randal, derfrüher so enthaltsam gewesen war, daß ihm sogar dermäßigste Genuß des Weines als unverträglich erschien miteinem klaren Urtheil und wachsamer Beobachtung, hatte sichjetzt daran gewöhnt, zu allen Stunden des Tages starke gei-