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deren Anzug nicht recht zu ihrer Miene und Haltung zu Pas-'sen schien, da in letzteren, abgesehen von einer gewissen Acht-barkeit , die bäurische Einfachheit nicht zu verkennen war.Da sie den jungen Mann so gedankenvoll am Fenster stehensah, verhielt sie sich ruhig, denn sie war an seine Art undWeise gewöhnt und hatte sie achten gelernt, seit sie bemerkte,daß der Jüngling sich durch seine Thätigkeit ein ordentlichesAuskommen errang. Sie störte ihn deshalb nicht in seinenTräumen, sing aber an, in aller Stille das Zimmer zuordnen, indem sie mit dem Zipfel ihrer Schurze die verschie-denen Möbel abwischte und ein paar verirrte Stühle anihren rechten Platz stellte, ohne jedoch etwas von den Pa-pieren zu berühren. Treffliche Frau — und so selten alstrefflich!
Endlich wandte sich der Jüngling mit einem tiefen aberdoch nicht gerade schmerzlichen Seufzer um.
„Guten Tag, meine liebe Mutter. Ach, Ihr thutwohl daran, wenn Ihr das Zimmer recht hübsch heraus-putzt. Frohe Botschaft! Ich erwarte einen Besuch!"
„Ach du mein Himmel, Leonard — wird er etwaswollen — ein Lunch oder was?"
„Nein, ich glaube nicht, Mutter. Ich erwarte denManu, dem wir Alles verdanken — lureo otin freit. Ent-schuldigt mei» Latein; der Besuch ist Lord L'Estrange."
Das Gesicht der Mrs. Fairfield — denn der geneigteLeser hat längst ihren Namen errathen — erlitt eine plötz-liche Veränderung und zeigte ein nervöses Zucken aller Mus-