Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
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gefährliches Kissen, von dem ihn ein plötzlicher Stoß aufdie Straße unten schleudern konnte.

Der arme Junge! er steht blaß aus!" murmelteder Mann, und er klopfte das Feuer aus seiner Pfeife undschob sie sachte in seine Tasche.Vielleicht war ihm derRauch zu stark er scheint krank und mager!" und ernahm des Knaben lange dürre Finger in die seinigen.Seine Wange ist hohl!ich weiß nicht, aber vielleichtist es vom Fasten! Puh! ich war ein Unmensch! Still,Kutscher, still! schwatzt nicht so laut, und hole Euch derHenker er fällt gewiß herunter; und der Mann um-schlang sanft und vorsichtig des Knaben Leib mit seinemungeheuren Arm.Jetzt gilt es, seinen Kopf zurecht zulegen so so das ist gut." Philipps bleichgelbeWange und langes Haar waren jetzt sorgsam an die Brustdes mit sich selbst Redenden geschmiegt.Der arme Un-glückliche! er lächelt; vielleicht denkt er an die Heimath,und an die Schmetterlinge, denen er als kleiner Jungenachrannte sie kommen nie wieder, diese Tage; nienie nie! Ich glaube der Wind streicht von Osten; erkann sich erkälten;" und damit schob der Manu für einenAugenblick mit der zarten Sorgsamkeit eines Weibes denKopf des Knaben von seiner Brust weg an seine Schulter,knöpfte seinen Rock auf, brachte die ihm jetzt nicht mehrunwillkommne Bürde in ihre vorige Lage, und zog die Lap-pen dicht um die schlanke Gestalt des Schlafenden, wäh-rend er seine eigne rauhe Brust, denn er trug keine Weste,der scharfen Lust aussetzte. So an dieses Fremden Brust