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1 (1841)
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rastlosen Spiel der Lippen. Philipp sah ihn ernst und starran und der Mann erwiederte seinen Blick.

Was denkt Ihr von mir, junger Gentleman?"fragte der Passagier, indem er die Pfeife wieder in denMund steckte.Ich bin ein wohlaussehender Mann, nichtwahr?"

Ihr scheint ein seltsamer Mann."

Seltsam! Ja, ich mache Euch verdutzt, wie esmir schon mit Vielen ergangen ist und noch gehen wird.Ihr könnt nicht so leicht lesen, Was ich bin, als ich Euchlesen kann. Kommt, soll ich Euern Charakter und Schick-sal errathen? Ihr seyd ein Gentleman, oder so Etwas,von Geburt das sagt mir der Ton Eurer Stimme. Ihrseyd arm, teufelmäßtg arm; dessen versichert mich dasLoch in Eurem Rock. Ihr seyd stolz, feurig, mißvergnügtund unglücklich; das Alles sehe ich in Eurem Gesicht.Weil ich diese Zeichen bemerkte, sprach ich mit Euch. Ichsuche freiwillig keine Bekanntschaft mit Glücklichen."

Das glaube ich gern; denn wenn Ihr alle Unglück-liche kennt, so müßt Ihr schon eine hinlängliche Bekannt-schaft haben," versetzte Philipp.

Euer Witz geht über Eure Jahre! WSS ist EuerBeruf, wenn die Frage Euch nicht beleidigt?"

Ich habe bis jetzt keinen," sagte Philipp mit einemleichten Seufzer und heftigem Erröthen.

Um so mehr Schade!" brummte der Raucher miteinem lang gedehnten, emphatischen, näselnden Tone-

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