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1 (1841)
Entstehung
Seite
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sich viel in den Straßen nmgetrieben hatte — vielleicht inder Hoffnung, aus Einen jener wohlwollenden, ercentri-schen, ältlichen Gentlemen zu stoßen, von denen er inalten Romanen gelesen, welche plötzlich der bedrängtenTugend als Retter zu Hülfe kommen, — oder, was wahr-scheinlicher ist, vermöge der rastlosen Unruhe, die seinemabenteuerlichen Temperament eigen war, — Philipp hatteseit dem Frühstück das Haus verlassen.

„Ach! wie heiß dies garstige Zimmer ist!" rief Sid-nehplötzlichvonseinerBeschäftigungaufschauend. „Gehenkvir denn nicht wieder aufs Land, Mama?"

„Für jetzt nicht, mein Lieber."

„Ich wollte ich könnte mein Pferdchen haben; war-um kann ich mein Pferdchen nicht haben, Mama?"

„Weil — weil — das Pferdchen verkauft ist, Sidneh."

„Wer hat es verkauft?"

„Dein Oheim."

„Er ist ein recht garstiger Mann, mein Oheim;nicht wahr? Aber kann ich kein andres Pferdchen haben?Es wäre so hübsch, bei diesem schönen Wetter."

„Ach, mein Lieber, ich wollte, ich könnte Dir einsanschaffen; aber Du sollst diöse Woche einmal reiten! Ja,"suhr'die Mutter fort, als wollte sie vor sich selbst dcu Auf-wand entschuldigen; „es sieht nicht gut aus, das armeKind! es muß Bewegung haben!"

„Reiten! oh! das ist ganz meine gute Mama!" riefSidneh, in die Hände klatschend. „Nicht auf einem Esel,weißt Du! — auf einem Pferdchen. Der Mann dortB»lwer'< Romain, l,xxxvm. 7