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Vorstadt, an der Landstraße zwischen Fernside und derHauptstadt gelegen, eine Unterkunft verschafft. Sie behieltnach ihrem.hoffnungslosen Prozeß und nach dem Verkaufihrer Juwelen und Schmucksachen, eine Summe, die siein Stand setzte, bei großer Sparsamkeit wenigstens einpaar Jahre anständig zu leben, während welcher Zeit sieihre Plane für die Zukunft entwerfen konnte. Sie zählteals auf eine sichere Hülfe, auf den Beistand ihrer Ver-wandten ; aber sie entschloß sich dazu nur mit leicht begreif-licher Schaam und Widerstreben. Sie hatte mit ihremVater so lang er lebte einen Briefwechsel unterhalten.Nie offenbarte sie ihm das Geheimniß ihrer Verheira-thung, obgleich sie ihm auch nicht schrieb wie eine Frau,die sich einer Verirrung bewußt ist. Vielleicht hatte sie,wie sie ihrem Sohn immer sagte, ihrem Gatten ein feier-liches Versprechen gegeben, dies Geheimniß nie auSzusa-gen oder auch nur darauf hinzudeuien, als bis er sie zurVeröffentlichung ermächtigen würde. Denn weder er nochKatharine dachten je an Trennung oder Tod. Ach! wieschlafen wir doch Alle, so lang wir glücklich sind, sosicher in den dunkeln Schatten, die uns warnen solltenvor den künftigen Sorgen! Dennoch nahm KatharinensVater, ein Mann von rohem Gemüth und wenig strengenGrundsätzen, dies Verhältniß, das er für ein unrechtmä-ßiges hielt, sich nicht sehr zu Herzen. Es war für siegesorgt, das war einiger Trost; ohne Zweifel mußte dochMr. Beaufort wie ein Gentleman handeln, vielleicht amEnde gar sie zu einer ehrbaren Frau und zur Lady machen!