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bestiegen— ein großes, starkes Thier, wohlbekannt wegenseiner Tüchtigkeit auf dem Feld. Der Reiter ließ es zwei-odcr dreimal in dem geräumigen Hosraum hernmtraben.
„Unsinn, Tom. Es fehlt ihm so wenig in den Len-den als mir. Oeffnet dies Thor; wir wollen durch dasGehege reiten und über das Thor dort setzen — dort diealten sechs Barrieren — he, Philipp?"
„Ein Kapitalspaß — gewiß!"
Das Thor ward geöffnet — die Reitknechte standenda, begierig den Satz zu sehen—-und eine ähnliche Neu-gierde hielt Robert Beaufort und seinen Sohn zurück.
Wie schön sic sich ansnahmen, diese zwei Reiter. DieGeschmeidigkeit, Leichtigkeit, das Feuer des Einen, mitdem feingegliederten und feurigen Noß, das im buchstäb-lichen Sinn wie ein Berber unter ihm sich bäumte —allem Anschein nach so munter, hitzig und stolz wie sein,jugendlicher Reiter. Und die männliche, beinahe herku-lische Gestalt des altern Beaufort, die, vermöge der Rasch-heit seiner Bewegungen, und der geschmeidigen Anmnth,welche volikoiümner Meisterschaft in jeder Athletenkunsteignet, eine Zierlichkeit und einen Anstand, zumal zuPferde hatte, wie man selten bei so derben und gewalti-gen Verhältüissen findet. Wirklich lag etwas Adeliges undChevalereskes in der Haltung des altern Beaufort -— inseiner schönen adlerariigen Gesichtsbildung, in seinem auf-rechten Sitz, selbst in der Bewegung seiner Hand, als ersein Pferd zum Hof hinaus spornte.