Druckschrift 
1 (1841)
Entstehung
Seite
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seltner und immer seltner geworden, ganz ausgehört hat-ten , Mr. Calcb Price aus seinem Wohnzimmer, wo ersich mit Verfertigung eines Netzes für seinen Kohl beschäf-tigte, abgerufen wurde oon einem kleinen weißköpsigenBuben, welcher kam ihm zu sagen, daß ein Gentlemanin der Herberge sey, der ihn unverzüglich zu sprechenwünsche ein fremder Gentleman, der noch nie dagcwesen.

Mr. Price warf sein Netz weg, ergriff seinen Hut,und befand sich in weniger als fünf Minuten im besten Zim-mer der kleinen Herberge,

Die Person, die ihn hier erwartete, war ein Mann,der, obgleich einfach gekleidet in eine sammtne Jagdjacke,nach Aussehen nnd Haltung weit über den gewöhnlichen,zu Fuß ankommendcn Besuchern von A . . . stand. Er wargroß und eine jener athletischen Gestalten, bei welchenKraft in der Jugend nur zu oft durch Wohlbeleibtheit imAlter bezahlt wird. Dermalen jedoch, in der vollen Kraftdes rüstigen Mannesalters, mußten nothwendig die breiteBrust und die sehnigen Glieder, welche in der einfachenmännlichen Tracht anss vortheilhafteste sich zeigten, jeneallgemein übliche Bewunderung erregen, welche man je-derzeit der Stärke beim einen Geschlecht, so wie der Zart-heit beim andern zollt. Der Fremde schritt ungeduldigin dem kleinen Gemach ans nnd ab, als Mr. Price ein-trat; und dann, dem Geistlichen ein Antlitz znwendend,das schön nnd auffallend, jedoch mehr durch den Ausdruckvon Offenheit, als durch Regelmäßigkeit der Züge einneh-mend war, blieb er stehen, bot ihm die Hand entgegen