I» der Rechtsgeiehrsamkeit hat Austen keinunbedeutendes Licht auf manche rerwikkelte Fragengeworfen und einen dürren Gegenstand durch Stel-len einer glänzenden Beredsamkeit erhellt — beiläu-fig gesagt ein neuer Beweis von dem hohen Werthder Professuren; — sein Werk ist die Wiederauflageöffentlicher Vorlesungen und würde in »»fern Tagenwol schwerlich erschienen sein, wäre seinem Erschei-nen nicht die baare N o t h>v endig kei t unterlegen.
In der Staats- jedoch wie in der Moral-Phi-losophie muß zweifelsohne Bentkam als der be-rühmteste und cinflnßreichste Theoretiker unserer Zeitbcteachlet werden — ein Lehrer, den zwar Wenigeanerkant, aber von welchem Tausende mittelbar undunbewu-t ihre Ansichten cingesaugt haben.
Die gleichen Ursachen, welche die Schule derOekonvmisten so zahlreich machten, übten auch ihr«Wirkung aus die Philosophie Beuthams ans; siewandten seinen Geist eher Forschungen über dieMenschen als den Menschen, über die Mängel derGesezgeduug und die Heucheleien und Lügen unsrergesellschaftlichen Einrichtung zu; sie trugen zu der
seitdem nnterdrütt (?) worden ist; — es möchteschwer z» sage» sein, ob Darstellung oder JnUaltdesselben des schönen Talents dieses Schriftstellersminder werth sind, bado Maro Shepsierd hatin ihrem Versuch über das „Verhältnis! non Wir-kling und Ursache'- keinen gewölmliche» Scharf-sinn beurkundet.