Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
Seite
23
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spiel Hamlet,mit Weglassung der Nolle Hamlets,

selbst auf besonder» Wunsch"-des hohen Adels!

! Da jedoch die Censur bcibehalten und die Poli-tik noch lange vom Theater verwiesen bleiben wird,so wollen wir streben, uns mit den großen Borthei-len zufrieden zu geben, die hoffentlich, eh ein Jahr! vorübergeht, für die Bühne zu Stand gebracht sein

! dürften. Infolge des einen, bereits durchgegangenen

Gesezzes werden sich die Autoren über das Pekuniärenicht mehr zu beklagen haben; jedes begünstigte, sichauf dem Repertoire erhaltende Stük wird, indem es! ihnen bei jeder Ausfühtung einen gewissen Abwurf

! gewährt, eine Quelle bleibenden Einkommens für sie

j sein. Einige der besten Schriftsteller unsrer Zeit

! (denn oft sind die besten die ärmsten) werden daher

Lust bekommen, für die Bühne zu schreiben, undzwar nicht blos für den Genuß einer Stunde, son-! der» für dauernden Nachruhm. Infolge des zweiten

l Gesezzes, das hoffentlich bald durchgehen wird "), er-

! hält jedes Theater die Erlaubniß, eigentliche Schan-

^ spiele aufzuführen; cs wird daher nicht an Kouknr-

! renz unter den Theatern fehlen, und kein Grund

zur Klage über die unverhältnismäßige Größe der-selben vorhanden sein. Es wird Säle genug und> von jeder Große geben. Dabei werden, meiner An-sicht nach, gleichwvl die beiden großen Theater diewichtigsten und einflußreichsten bleiben. Das Mono-

P Das Oberhaus hat dieses Gesez verworfen.

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