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hängenden Kastanienbgumen auf jeder Seite. Nochauf den heutigen Tag steht es, und es gereichtemir zu nicht geringem Vergnügen, Walter Lestersund Madelinens Anfangsbuchstaben nebst dem Jah-resdatum, wahrscheinlich von der Hand des Er-steren, in halbverwischten Zügen in das Holz ein-gegraben zu finden.
Hier ruhten , sie jetzt. Alles um sie her warstill und einsam; die Gruppen der Landleute hat-ten sich nach der Kirche begeben, und nichts Leben-diges, als die Rinder, die auf dem entfernten An-ger grasten, oder etwa eine Drossel, die aus demnassen Gebüsch empor fuhr, war sichtbar. DerWind hatte sich gänzlich gelegt, und obwohl einherbstliches Frösteln durch die Luft wehte, brachtees der ermatteten Stirn und dem fieberhaften Blutdes Gelehrten nur eine angenehme Kühlung; —Madeline — sie fühlte nichts als seine Gegenwart!Es war, was wir uns unter einem Sonntagabendso recht denken — eine unbeschreibliche Heiterkeitund Ruhe, die eben von dem schwermüthigen An-strich des scheidenden Jahres einen besonders feier-lichen, aber eben so milden Ausdruck annahm.
Es gibt Momente, oft in den dunkelsten undsturmvollsten Abschnitten unsers Lebens, wo uns,wir wissen nicht warum, Erinnerungen aus unsererfrühesten Kindheit plötzlich außer unö selbst setzen.Etwas berührt die elekterische Kette, und flehe da: