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Und die tiefe Glocke, die zur letzten Feier des Ta-ges rief, schwang ihre Stimme weit hin über densonnigen, stillen Schauplatz.
Aber nicht die untergehcnde Sonne, noch dieherbstliche Landschaft, noch der Klang des frommenGeläutes war eS, was Arams Schritt jetzt an-hielt. Zn geringer Entfernung von ihm, über einPförtchen gelehnt und dem Anschein nach wartend,bis das Anfhören des Geläutes die Zeit zum Ein-tritt in die heilige Städte anzeigen würde, be-merkte er die Gestalt von Madeline Lester. IhrKopf war in diesem Augenblick von ihm abge-wandt, als sähe sie nach Ellinoren und dem Vater,die auf dem Kirchhof unter einer kleinen Gruppeihrer Nachbarn standen. Noch war er halb unent-schlossen, ob er ihre Gegenwart vermeiden solle, alssie sich plötzlich umwandte und bei seinem Anblickeinen Freudenschrei ausstieß. Jetzt war es zu spätzum Ausweichen; und so nahte er denn, jene Ge-walt über seine Züge zu Hülfe rufend, die im ge-wöhnlichen Zustand wenige Menschen in höheremGrad als er besaßen, der schönen Geliebten miteben so heiterem, wenn auch nicht eben so strahlen-dem Lächeln, wie das, welches um ihren eigenenMund schwebte. Sie aber hatte das Thörchen be-reits geöffnet, und kam ihm auf halbem Weg ent-gegen gesprungen.
„Ha, Herumschwärmer," rief sie, „den gan-zen Tag über abwesend, ohne vorherige Anfrage