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der mittheilte, hatte sie vielleicht das Glück derGegenwart nie so ganz und ungetrübt gefühlt, nieeine so gläubige Uebcrzeugnng von ihrer künftigenSeligkeit gehabt, als jetzt. Auch Aram selbst ver-weilte mit größerer Lebhaftigkeit und mehr in'sEinzelne gehend als gewöhnlich, auf den Hoffnun-gen ihrer gemeinschaftlichen Zukunft und der Ruheund des Friedens, welchen die Einsamkeit in ihrLeben träufen würde.
„Werden wir," sagte er, „nicht mit stolzemTriumph aus unserer Abgeschiedenheit hervor aufdie wechselnden Leidenschaften, das leere Strebender fernen Welt blicken? Wir haben kein kleinlichesZiel, keine eitle Lockung, welche die Einheit unse-rer Neigung zerreißen könnte: wir müsse» einan-der Alles selbst sein; denn was Anderes könnte andiesem Orte unsere Gedanken einnehme», unsereGefühle beschäftigen?"
„Hast Du, holde Schönheit, eine Wahl getrof-fen, welche die Welt bei Deiner Jugend und An-muth sonderbar finden dürfte, so hast Du minde-stens einen Mann gewählt, der keinen andern Ab-gott als Dich haben kann. Die Dichter sagen Dir,und mit Recht, Einsamkeit sei der eigentliche Ortfür die Liebe; aber wie wenig Liebende gibt es,welchen die Einsamkeit nicht zur Last wird! Siestürzen sich in die Stille mit Seelen die für dieernsten Freuden, die wechsellose Ruhe der Abge-schiedenheit nicht bereitet sind; bald werden sie cin-
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