werden würde, hatte den glänzendsten Erfolg gehabtunter allen, die er noch dem Publikum übergebenhatte. Allerdings wirkte hiebei gewiß der Zufall soviel als das Verdienst, wie cs gewöhnlich der Fall istbei Büchern, welche eine augenblickliche Berühmtheitgewinnen. Wir mögen mit starkem Arm und mit red-lichem Eifer an de» Juwclcnkästchcn hcrnmhämmcrnund Alles umsonst, indcß eines Morgens einmal einachtloser Streich den rechten Nagel ans den Kopf trifftund wir den Schatz haben.
Es war um diese Zeit, daß Ernst Maltravcrs imkräftigsten Jugendaltcr, reich, gesucht, geachtet, um-worben — bedenklich unwohl wurde. Es war keineentschiedene, sichtbare Krankheit, sonder» eine allge-meine Aufgeregtheit der Nerven und eine Erschlaffungseiner ganzen Constitution. Vielleicht begannen seineArbeiten nachthcilig auf ihn zu wirken. I» frühcrnJahre» war er ein tüchtiger Gcmsens'ägcr gewesenund die haric, körperliche Anstrengung hielt den Wir-kungen rastloser und glühender Gcistcsanstrcngungendas Gleichgewicht. Der Tausch einer athletischen miteiner sitzenden Lebensart — das Ringen und Arbeitendes Gehirns — die Alles verschlingende Leidenschaftnach Kenntnissen, welche Tag und Nacht seine Geistes-kräfte alle in Spannung hielt, richtete arge Verwü-stungen an in einer von Natur kräftigen Constitution.Der arme Autor! wie wenige Leute verstehen ihn undhaben Nachsicht und Mitleiden mit ihm! Er ver-kauft seine Gesundheit mnd Jugend an einen rauhen